Mit dem Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) hat der Gesetzgeber die Bedeutung qualifizierter Begleitung am Lebensende klar unterstrichen. Eine ganzheitliche Palliativversorgung erfordert das Zusammenspiel medizinischer, pflegerischer, psychologischer, spiritueller und sozialer Kompetenz – mit dem Ziel, für jeden Menschen einen individuellen Pflege- und Begleitungsplan zu entwickeln.
Wer im Mai 2026 mit dieser Weiterbildung startet, erwirbt bis Herbst 2026 eine der gefragtesten Zusatzqualifikationen in der Pflege, inklusive der Basisqualifikation als Schmerzexperte in der Pflege (Pain Nurse) gemäß DGSS.
- Auch die Mitarbeitenden im Palliativbereich stehen vor besonderen Herausforderungen:
- Sie benötigen kontinuierliche fachliche Weiterbildung in Medizin und Pflege,
- müssen den täglichen Umgang mit Sterben und Tod reflektieren,
- und lernen Strategien, wie sie ihre eigenen Kräfte bewahren und sich wirksam vor emotionaler Überlastung und Burnout schützen können – ohne dabei die Empathie für die Betroffenen zu verlieren.
Die Lehrinhalte orientieren sich am Basiscurriculum Palliative Care (Kern, Müller, Aurnhammer), an den Schriftenreihen der Ansprechstellen des Landes NRW sowie am Curriculum der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und wurden an aktuelle Anforderungen angepasst.
Lernbereiche
- Grundlagen der Palliativpflege
- Krankenbeobachtung und Symptomkontrolle
- Schmerzmanagement (Basisqualifikation Pain Nurse gem. DGSS)
- Kulturelle und spirituelle Aspekte der Sterbe- und Trauerbegleitung
- Edukation und Selbstpflege
- Rechtliche Grundlagen
- Advanced Care Planning (ACP)
