Nicht jeder Konflikt entsteht durch einzelne Mitarbeitende. Häufig sind es die Beziehungen, Rollen, Erwartungen oder unausgesprochenen Regeln innerhalb eines Teams, die Spannungen entstehen lassen.
Führungskräfte erleben dann Konflikte, Widerstände oder mangelnde Zusammenarbeit, einzelne Maßnahmen bewirken scheinbar keine nachhaltige Verbesserung.
Die systemische Vorgehensweise eröffnet einen anderen Blick auf Teams.
Sie machen Wechselwirkungen, Loyalitäten, Rollenkonflikte und verdeckte Dynamiken sichtbar, die im Alltag oft verborgen bleiben. Dadurch entstehen neue Perspektiven und überraschend klare Lösungsansätze für komplexe Situationen.
In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen systemischer Organisations- und Teamdiagnostik kennen und erleben deren Anwendung anhand praxisnaher Beispiele.
Sie erfahren, wie Teamkonstellationen analysiert, Konflikte besser verstanden und Veränderungsprozesse gezielt begleitet werden können. Die eingesetzten Methoden eignen sich sowohl für die Reflexion eigener Führungssituationen als auch für die Entwicklung tragfähiger Lösungswege.
Seminarinhalte
- Grundlagen des systemischen Denkens in Organisationen
- Warum Teams Symptome entwickeln – und was dahintersteckt
- Zirkuläre Fragen und Perspektivwechsel gezielt einsetzen
- Wunderfrage, Skalierungsfragen und ressourcenorientierte Gesprächsführung
- Muster erkennen statt Personen
- Reframing: Konflikte neu verstehen und Entwicklung ermöglichen
- Hypothesen bilden statt vorschneller Bewertungen
- Verdeckte Teamdynamiken, Loyalitäten und Rollenkonflikte erkennen
- Transfer in den Führungsalltag
