Psychologische Sicherheit beschreibt ein Arbeits- und Lernklima, in dem Menschen ohne Angst vor Bloßstellung, Bestrafung oder negativer Bewertung ihre Gedanken äußern, Fragen stellen, Fehler zugeben und Unsicherheiten ansprechen können.
Mitarbeitende befinden sich täglich in Situationen, in denen sie bewertet werden. Häufig entstehen Gedanken wie:
- „Wenn ich frage, denken alle, ich bin unfähig.“
- „Lieber mache ich gar nichts als etwas falsch.“
- „Wenn ich einen Fehler zugebe, bekomme ich Ärger.“
- „Ich möchte mich nicht blamieren.“
Durch Kommunikationsverhalten, Feedbackkultur und unsere Haltung prägen wir maßgeblich das Arbeitsklima und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass alle Vertrauen entwickeln, Verantwortung übernehmen und ihre berufliche Handlungskompetenz Schritt für Schritt erweitern können.
Dieses Seminar vermittelt Erkenntnisse aus der Psychologie und zeigt praxisnah, wie psychologische Sicherheit im Ausbildungsalltag bewusst gestaltet werden kann.
Seminarinhalte
- Was bedeutet psychologische Sicherheit?
- Psychologische Sicherheit als Grundlage für Selbstwirksamkeit und Motivation zur beruflichen Entwicklung
- Bedeutung für Teamarbeit und Patientensicherheit
- Angst als Leistungsbremse – warum Menschen häufig schweigen
- Fehlerkultur zwischen Verantwortung und Lernchance
- Vertrauen als Grundlage
- Kommunikation, die Sicherheit vermittelt
- Fragetechniken zur Förderung von Reflexion und Eigeninitiative
- Entwicklungsorientiertes Feedback
- Umgang mit Unsicherheiten, Fehlern und schwierigen Situationen
- Fallarbeit und Austausch
