Die Pflegeberufe werden in der Öffentlichkeit inzwischen als unterprivilegierte und jammernde Berufsgruppe wahrgenommen.
Pflege wird oft reduziert auf ekelige oder einfache Tätigkeiten und Zuarbeit für den Arzt. Es ist nicht transparent, was in den Aufgabenbereich der Pflege gehört. Die guten Seiten kennt kaum jemand mehr, sie sind bedroht durch den seit 20 Jahren dauernden Pflegenotstand. Ein wichtiger Schritt wäre, dass die Pflegenden sich selbst als wichtig (und stolz) wahrnehmen und auch einsehen, dass Fortschritt von ihrem eigenen Verhalten abhängt. Es liegt an uns selbst, den dauerhaften Wert der Pflegeberufe zu verdeutlichen. (Quernheim, 2021)
Berufsstolz entsteht durch eine hohe Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit. Berufsstolz hängt zusammen mit Wissen und Können, mit Selbstbewusstsein, mit Engagement, Mut und Sinnhaftigkeit. Stolz ist eine Grund-Haltung, eine Einstellung. (Zegelin, 2021)
Im Rahmen des Workshops mit 8 Unterrichtsstunden ermitteln Sie wesentliche Aspekte und Facetten des Berufsstolzes, um diese an Auszubildende und Kollegen weiterzugeben.
Sie belegen im Seminar 8 Unterrichtsstunden für Ihre berufspädagogische Fortbildung.
Lerninhalte
- Scham und Berufswahl
- Aspekte des Berufsstolzes (Selbstwert, Motivation, Wissen)
- Berufliches Selbstverständnis: Ethik und Kodizes
- Sprache und Ausdrucksformen
- Embodiment und Auftreten anderen gegenüber
- Wissen- und Entwicklung
