Mit der Einführung der entbürokratisierten Pflegedokumentation, der SIS® Version 3.1 sowie der indikatorengestützten Qualitätssicherung sind die fachlichen Anforderungen an Pflegefachpersonen deutlich gestiegen.
Während früher eine umfangreiche Dokumentation vielfach als Absicherung diente, rücken heute die pflegefachliche Einschätzung, die professionelle Begründung und das fundierte Handeln der Pflegefachpersonen stärker in den Mittelpunkt. Auch im Rahmen von Qualitätsprüfungen durch den Medizinischen Dienst (MD) besitzen diese Aussagen einen hohen Stellenwert.
Umso wichtiger ist es, Risiken sicher zu erkennen, fachgerecht einzuschätzen und geeignete Maßnahmen abzuleiten. Ein professionelles Risikomanagement umfasst dabei nicht nur das frühzeitige Erkennen von Risikopotenzialen und die Einleitung wirksamer Prophylaxen, sondern ebenso den kompetenten Umgang mit bereits eingetretenen Risiken, um Folgeschäden zu vermeiden oder zu begrenzen.
Lerninhalte
- Grundlagen und Bedeutung des Risikomanagements
- Die SIS® Version 3.1 und die Risikomatrix sicher anwenden:
- Fachliche Einschätzungen im Initialassessment
- Risikopotenziale erkennen und geeignete prophylaktische Maßnahmen
- Verknüpfung von fachlichem Anspruch, Expertenstandards und schlanker Pflegedokumentation
- Anforderungen des Medizinischen Dienstes
- Praxisnahe Fallbeispiele und gemeinsame Bearbeitung typischer Dokumentationssituationen
