Zu den Aufgaben der Pflegefachpersonen gehört es zudem gemäß PeBeM auch, die Pflegehilfs- und Assistenzpersonen in die pflegerische Versorgung einzubinden. Pflegehilfs- und Assistenzpersonen sollen in weniger komplexen Pflegesituationen in der körperbezogenen Pflege und pflegerischen Betreuung tätig werden und damit die Pflegefachpersonen deutlich entlasten, um Zeit für ihre fachlichen Aufgaben zu schaffen. (www.gs-qsa-pflege.de)
Delegation ist daher eine wichtige Methodenkompetenz der Zukunft und eine leitende Aufgabe. Ohne eine umfassende Delegationspraxis kann heute und auch in Zukunft keine Einrichtung mehr erfolgreich agieren.
Dieses Seminar spricht Pflegefachpersonen an, um ihnen einen Überblick über den Delegationsprozess und ihrer zukünftigen Steuerungsaufgaben zu geben.
Anhand dessen können Sie sich selbst testen und feststellen, wo Sie täglich an eigenen Ressourcen sparen können und warum Sie es heute noch nicht im notwendigen Umfang tun.
Sie werden diese Methode anschließend systematisch und selbstverständlich in Ihre Praxis übernehmen.
Lerninhalte
- Personalbemessung nach PeBeM und Auswirkungen
- Die neue Rolle der Pflegefachperson
- Grundlagen der Delegation und Verantwortungsabgrenzung
- Vorbehaltsaufgaben gemäß § 4 PflBG
- Delegierbare pflegerische Tätigkeiten
- Der Delegationsprozess – von der Einschätzung der Pflegesituation bis zur Evaluation
- Einschätzung von Pflegebedarfen und Komplexitätsgraden als Grundlage der Aufgabenverteilung
- Kompetenzorientierter Einsatz von Pflegehilfs- und Assistenzpersonen
- Aufgaben, Verantwortlichkeiten und Grenzen der unterschiedlichen Qualifikationsniveaus
- Typische Fehlerquellen bei der Aufgabenübertragung erkennen und vermeiden
- Reflexion des eigenen Delegationsverhaltens
