Umgang mit suchtkranken Menschen

Sicherheit im Umgang mit den Besonderheiten

Pflegeexperten
Fluid LearningInhouse SchulungOnlinePräsenz
Nächster Start: 08.09.2027 · Hannover·Preis: € 149,00
Platz sichern – Start 08.09.2027
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Seminarbeschreibung

„Schätzungen zufolge hat jeder zehnte Bewohner von stationären Pflegeeinrichtungen ein Alkoholproblem.  25 Prozent der über 70-Jährigen in den Heimen sollen von Medikamenten abhängig sein, häufig von Schmerzmitteln, vor allem jedoch von Beruhigungs- und Schlafmedikamenten.“ (SAM, Nürnberg)

Vier bis fünf Prozent der häufig verordneten Medikamente besitzen zudem ebenfalls ein Suchtpotenzial. Dazu zählen insbesondere die Schlaf- und Beruhigungsmittel und ähnlich wirkende Arzneimittel. Diese Mittel können bereits nach kurzer Anwendungsdauer und bereits bei geringer Einnahmedosis eine Sucht auslösen. Eine weitere große Gruppe der suchtauslösenden Medikamente sind Schmerzmittel. (bundesgesundheitsministerium.de) 

Die in einer Studie befragten Pflegekräfte halten rund 27 Prozent ihrer Klienten für suchtgefährdet oder süchtig. Etwa 70 Prozent wünschen sich deshalb mehr Fortbildung (ebd.), um mit den Betroffenen angemessen umgehen zu können. 

Dafür müssen Pflegekräfte die Risiken nicht nur erkennen und ihre Einschätzung weitergeben. Sie sollten lernen, mit den Betroffenen angemessen darüber zu reden – ohne zu moralisieren. Das ist eine Herausforderung. 

Auch weil das Thema negativ gesehen werde, sei es so schwierig, es pragmatisch anzugehen. Hinweise zeigen sich bspw. bei vielen Stürzen, für die gerne andere Begründungen als die Sucht angegeben werden. Auch die Pflege der Betroffenen zu gestalten, sei schwierig – nicht nur weil die Gewohnheiten der Süchtigen schwer zu akzeptieren seien. 

Im Rahmen des Seminars wird der gezielte und gleichzeitig klientenzentrierte Umgang mit suchterkrankten Menschen (oder auch mit Suchtverdacht) bearbeitet.

Lerninhalte

  • Suchterkrankungen und deren Folgen
  • Das Korsakow Syndrom – Verhaltensweisen
  • Konfliktfelder im Rahmen der Versorgung von suchtkranken Menschen: Sauberkeit, Verhalten, Schlafen, Kleidung, Versorgung etc.
  • Kommunikationsregeln mit suchtkranken Menschen
  • Der edukative Ansatz
  • Fallarbeit
Zielgruppe
Betreuungskräfte & Alltagsbegleiter, Pflegefachpersonen/Pflegeexperten, Pflegehelfer & Assistenzpersonen
Lernformat
Präsenz
Termine
08.09.2027HannoverJetzt buchen
Kosten
€ 149,00 inkl. Tagungsgetränke
Falls es doch nicht passt: Mit der Seminar-Versicherung sichern Sie Ihre Teilnahmegebühr ab – etwa bei Krankheit oder kurzfristiger Verhinderung. Mehr zur Seminar-Versicherung ↗Der Link öffnet in einem neuen Tab – Ihre Buchung hier bleibt dabei geöffnet.

Anmeldung – Termin 08.09.2027 · Hannover

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Häufige Fragen

Für welche Berufsgruppe ist die Fortbildung gedacht?

Die Fortbildung richtet sich an Pflegekräfte, die in ihrer Arbeit häufig mit suchtgefährdeten oder süchtigen Klienten konfrontiert sind. Viele von ihnen wünschen sich mehr Fortbildung, um angemessen mit den Betroffenen umgehen zu können.

Welche Inhalte werden in der Fortbildung vermittelt?

Behandelt werden Suchterkrankungen und deren Folgen, das Korsakow-Syndrom sowie Konfliktfelder bei der Versorgung suchtkranker Menschen, etwa bei Sauberkeit, Verhalten oder Schlafen.

Worauf liegt der Schwerpunkt im Umgang mit Betroffenen?

Der Schwerpunkt liegt auf einem gezielten und gleichzeitig klientenzentrierten Umgang mit suchterkrankten Menschen, auch wenn nur ein Suchtverdacht besteht.

Wie sollen Pflegekräfte im Gespräch mit Betroffenen vorgehen?

Sie lernen, mit den Betroffenen angemessen über die Sucht zu sprechen, ohne dabei zu moralisieren.

Kann ich mich absichern, falls ich nicht teilnehmen kann?

Ja – mit der Rücktrittsversicherung sichern Sie Ihre Teilnahmegebühr ab, etwa bei Krankheit oder kurzfristiger Verhinderung. Alle Informationen und der Abschluss: https://www.care-professionals.de/seminar-versicherung/