Termin

08.09.2020,
09.00 – 16.00 Uhr

Beitrag

€ 139,00
inkl. Hand-Out und Tagungsgetränke

Rechtliche Rahmen in der Wundversorgung

Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz und Haftungsrecht


Mit dem Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz 2017 machen wir die Qualität der Hilfsmittelversorgung zu einem Auswahlkriterium bei der Entscheidung des Versicherten über die zu ihm am besten passende Krankenkasse. Wir sorgen dafür, dass bei Hilfsmittelausschreibungen der Krankenkassen künftig nicht mehr vorrangig der Preis, sondern vor allem Qualitätskriterien eine zentrale Rolle spielen müssen. Außerdem wird dem Geschäftsmodell ungerechtfertigter Aufzahlungen ein Riegel vorgeschoben. Versicherte können demnächst immer zwischen verschiedenen aufzahlungsfreien Hilfsmitteln wählen, welche qualitativ und quantitativ dem aktuellen Stand der Medizin entsprechen. Sie erhalten die ihnen zustehende Versorgung, ohne dafür aus eigener Tasche aufzahlen zu müssen. (Bundesgesundheitsministerium, Gröhe)

Das umstrittene Gesetz berührt das Handlungsfeld der Wundversorger massiv, denn in Zukunft geht es nicht nur darum, welche Art der Wundversorgung am besten für den Patienten ist, sondern es geht auch darum, welche erfüllt die Anforderungen des HHVG und wird somit von den Krankenkassen übernommen.
Um das Themenfeld vollständig erarbeiten zu können, ist es für Wundexperten empfehlenswert, die Vernetzung mit dem Haftungsrecht zu berücksichtigen.

  • Was hat der Gesetzgeber durch das neue HHVG geändert?
  • Welche Auswirkungen hat dieses Gesetz auf die Arbeit der Wundexperten?
  • Welche Bedeutung ergibt sich aus haftungsrechtlicher Sicht?
  • Wer trägt die Verantwortung wofür?
  • Wie muss die Absicherung gegen Risiken erfolgen?


Ziel des Seminars ist es, die Kenntnisse von Wundexperten dahingehend zu erweitern, welche Risikofelder es in ihrem Arbeitsbereich gibt bzw. geben kann und welche Erwartungshaltung der Gesetzgeber ihnen gegenüber definiert hat, um die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Beratungstätigkeit als Leistungserbringer ausführen zu können.

Die Fortbildung ist im Rahmen der Rezertifizierung von Wundexperten ICW® mit 8 Fortbildungspunkten anerkannt.


Lerninhalte

  • Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz – Überlick
  • Bedeutung für Wundexperten
  • Wahlmöglichkeit bei aufzahlungsfreien Hilfsmitteln
  • Auffälligkeits- und Vertragskontrollen
  • Beratungspflicht der Leistungserbringer
  • Pflegefehler aus der Sicht des Gesetzgebers
  • Unterlassung in der Umsetzung ärztlicher Anordnungen
  • Unterlassung therapeutischer Maßnahmen
  • Fallbeispiele


Die Veranstaltung kann auch Inhouse gebucht werden. Bitte sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern und erstellen ein für Sie passendes Lernkonzept.

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08.09.2020,
09.00 – 16.00 Uhr

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