Termin

14.09.2018,
09.00 – 16.00 Uhr

Beitrag

€ 129,00
inkl. Hand-Out und Tagungsgetränke

Umgang mit herausforderndem Verhalten in der Gerontopsychiatrie

Aggression und Gewalt vermeiden

Schreien, kratzen, schlagen und spucken. All das erleben Pflegekräfte regelmäßig in der gerontopsychiatrischen Pflege. Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, auf eine gesellschaftlich anerkannte Art und Weise zu kommunizieren, wählen andere Wege, um ihren Gefühlen Nachdruck zu verleihen.

Die konstruktive Auseinandersetzung auch mit der Thematik Gewalt ist eine wichtige Säule für die fachliche Kompetenz der Pflegenden, aber auch ihrer Gesunderhaltung.
Solche negativen Auseinandersetzungen im Pflegealltag können frustrieren und das Gefühl von Hilfslosigkeit auslösen, ständigen Stress der Pflegenden fördern und damit krankmachende Folgen haben.

  • Was löst bei dementen Menschen Angst und Aggression aus?
  • Was hat das mit unserem Verhalten zu tun?
  • Wie gelingt es, die Situation nicht persönlich zu nehmen?
  • Welche Handlungsstrategien sind hilfreich und bei welchen Menschen wirken sie?


Um den Umgang mit gerontopsychiatrisch veränderten Menschen zu erleichtern und durch mehr Wissen die Pflege und Betreuung dementer Menschen zu vereinfachen, soll dieses Seminar Ihnen die Hintergründe von Ängsten und Abwehrreaktionen der Betroffenen näherbringen. Diese Erkenntnisse können direkt auf Ihre eigene Pflegepraxis übertragen bzw. angepasst werden.

 

Lerninhalte

  • Gerontopsychiatrische Krankheitsbilder – Überblick
  • Verhaltensweisen und Symptomatik
  • Angsterleben von dementen Menschen
  • Aggressionen und aggressives Verhalten
  • Gewaltspirale
  • Handlungsstrategien für Pflegende
  • Fallbeispiele mit Praxislösungen

 

Die Veranstaltung kann auch Inhouse gebucht werden. Bitte sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern und erstellen ein für Sie passendes Lernkonzept.

Durch die Teilnahme können im Rahmen der „Registrierung beruflich Pflegender“ Punkte erworben werden.